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Georg Britting
Sämtliche Werke 
- Gedichte aus den zwanziger Jahren -   Band 1   Seite 544
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Bergdämmerung

Struppig wie ein Kriegsknecht schwankt die Föhre
Und marschiert ins Himmelblau.
Um ihre Hüften hängen noch die Flöre
Nebelflöre, silbergrau.

Und den Hügel hat sie nun erklommen.
Steigt sie drüben abwärts in die Schlucht?
Nein.  Von allen Seiten kommen
Föhren auf der Flucht.

Und nun sammelt sich der Haufen
Und die Flöre sinken ab.
Will ein Fuchs durchs Dickicht laufen,
Werfen sie ihm bös, mit Schnaufen,
Zapfen auf den krummen Trab.

[1924]
 
 
 
 

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