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Georg
Britting
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Werke
- Der
irdische Tag - Band 2 Seite 40
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DIE STADT IN ALLEN WINDEN
Von allen Seiten gleiten die
Winde in die Stadt,
Die Fenster und Türen selig
offen hat.
Ob der Morgenwind den Duft von
Wäldern und Wiesen bringt,
Der Mittagswind von der Hitze
der reifenden Felder wie stählern klingt,
Der Abendwind die Fackel des
Monds und die sternblauen Tücher schwingt:
Immer gehn alle Männer
der Stadt, alle Jungfrauen und Frauen wie Segel
und schief geneigt,
Weil der Atem der Wolken und
Wälder auf ihnen wie silbernen Saiten geigt. |