Georg
Britting
Sämtliche
Werke
- Der
irdische Tag - Band 2 Seite 80
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Garten am See
Herkräht der Hahn
Vom Dorfe fern.
Im Gras der Löwenzahn
Zeigt seinen gelben Stern.
Der See wie blaues Eis,
Feuer der Hahnenschrei.
Am Kiesweg weiß
Die Schnecke schleppt ihr Haus
herbei.
Die Malve trägt
Das Netz, das schlau die Spinne
hing.
Den schwarzen Trauerwirbel schlägt
Die Fliege, die sich drin verfing.
Am Waldrand, wo er Bretter sägt,
Der Bach saust mit Gebrumm
Unwillig durch ein Rohr.
Gelbwolkig stäubt das Sägemehl
Empor.
Vom Wiesengrund,
Mit offnem goldnen Mund,
Starrt sprachlos her die Sonnenblum.