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Georg
Britting
Sämtliche
Werke
- Rabe,
Ross und Hahn - Band 2 Seite 142
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© Georg-Britting-Stiftung
- Alle Rechte vorbehalten zu
den Rechten:
Hoher Sommer
Ja, den Sommer will ich loben,
Grünes Laub und weißen
Wind,
Und die weißen Wolken
oben,
Und die Flüsse, grün
geschwind,
Und den Mond, der jetzt in wilder
Pracht
Wie eine Pechpfann überm
Walde hängt,
Schweflig qualmend durch die
heiße Nacht
Bis bald, noch eh der Hahn erwacht,
Empor aufs neu die Sonne drängt,
Höher als Falk und Habicht
steigt,
Das Feuerhaupt auf Morgenwolken
wiegt,
Aus vollem, weißen Halse
schreit
Ober die Ebene hin, die naß
vom Tau noch liegt
Und zitternd schweigt
Beim Ruf des Goldgesichts.
Bis dann die erste kühne
Grille geigt.
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