Georg
Britting
Sämtliche
Werke
- Unter
hohen Bäumen - Band 4 Seite 195
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den Rechten:
SEPTEMBER
September,
er wills mit der ganzen Kraft,
Dem störrischen
Hochmut der Leidenschaft,
Das Fliehende
will er noch halten.
Doch hüpfen
die Äpfel vom Baum ihm fort,
Die Goldbirnen
stürzen, das Gras verdorrt,
Die Flüsse
und Weiher erkalten.
Die Wolken
sind auch schon so weiß nicht mehr,
Und Pilzgeruch
bringen die Nebel her
Auf regenfeucht
schleppenden Füßen.
Den Brombeersucher,
den mag er nicht,
Drum schärft
er den Dolch, der die Hand zersticht:
Die Gier
soll der Räuber nur büßen!
Nur manchmal,
am Mittag, im weißen Glast,
Da tut
er, als wär er der Sommer fast,
Da fühlt
er sich noch wie ein Junger.
Da hat
er noch Gold und ein Knabenherz,
Und treibt
mit
der Muhme, der Schlange, Scherz,
Und gibt
ihr die Maus für den Hunger.
Nie schrie
dann im Hof so verliebt der Hahn,
Es fangen
die Blumen zu brennen an,
In Feuer
stehn ringsum die Gärten.
Jetzt
sammelt im Weine sich süß die Glut,
Drum heben
die Winzer voll Dank den Hut
Vor ihm,
den sie immer verehrten.
Doch nach
einer regendurchtobten Nacht,
Scheel
sieht er die nasse, vergilbte Pracht,
Zerrauft
und wie Besen die Schober.
Da weiß
er, nun gilt es nach Haus zu gehn,
Und ohne
sich noch einmal umzusehn
Überläßt
er die Welt dem Oktober.
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